Veranstaltung: Abschiebepraxis in Bayern, 12.05., 20 Uhr in Traunstein

Mit dieser Veranstaltung wollen wir über die gegenwärtige Abschiebepraxis in Bayern informieren und Möglichkeiten diskutieren, wie man sich dagegen effektiv zur Wehr setzen kann. Was tun, wenn Abschiebung droht? Welche rechtlichen Möglichkeiten gibt es? Wie können wir uns organisieren? Freitag, 12.05.2017, 20:00 Uhr, Pfarrsaal Heiligkreuz, Schlossstr. 15a, Traunstein

Zivilgesellschaftliche Willkommenskultur gegen bürokratische Abschiebekultur. Nach der willkürlichen Ausweitung der Liste sicherer Herkunftsländer profiliert sich vor allem der bayerische CSU-Staat mit Sammelabschiebungen nach Afghanistan und der Einrichtung von Abschiebelagern. Bei der juristischen Wahrung ihrer Menschenrechte werden AsylbewerberInnen und jene, die ihnen helfen wollen, von staatlichen Behörden behindert und eingeschüchtert. Jüngst drohte die bayerische Sozialministerin sogar Sozialverbänden, die Asylrechtsberatung anbieten, mit dem Entzug der Fördermittel. Schutzsuchende, die fester Bestandteil unserer Gesellschaft geworden sind und mitunter mitten im Arbeitsleben stehen, werden gnadenlos abgeschoben.

Herzlich eingeladen sind insbesondere Geflüchtete, ehrenamtliche Helferinnen und Helfer und alle, die es noch werden wollen.

Wann und Wo

Freitag, 12.05.2017, 20:00 Uhr
Pfarrsaal Heiligkreuz, Schlossstr. 15a, Traunstein

Referenten

Musik

„Warum dürfen wir nicht einfach leben?“, ein afghanischer Rap mit Ramin und Mehdi, beide 13 Jahre alt

Moderation

Dr. Renate Schunck, Friedensinitiative Traunstein Traunreut Trostberg (FITTT)

Veranstalter

FITT, Henastoibande e.V., DIE LINKE KV Traunstein, Bayerische Ärzteinitiative für Flüchtlingsrechte, ÖDP, Grüne Jugend TS, Evangelische Auferstehungskirche Traunstein, Katholische Pfarrseelsorge Heilig Kreuz.

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